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Die Brentford-Romane
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Der Antipapst, 1998 (The Antipope, 1981/1992):
Erster Brentford-Roman.
Feiner britischer Humor der Extraklasse. Borgia-Papst Alexander VI. läßt sich reinkarnieren und versetzt das moderne London und das (weniger) moderne Brentford in Aufruhr.
Brentford, ein verschlafenes kleines englisches Nest. Hier gibt es neben dem Fliegenden Schwan, einem örtlichen Pub (der acht Biersorten vom Faß anbietet), eigentlich nichts besonderes. Und trotzdem - oder gerade deshalb? - hat Papst Alexander VI. beschlossen, dort zu reinkarnieren und sein Werk fortzusetzen, und das ist kein gutes... Doch er hat die Rechnung ohne Pooley und Omally gemacht. Diese beiden zeichnen sich dadurch aus, daß ihre häufigste Beschäftigung der Aufenthalt im Fliegenden Schwan ist, wo sie ihre Pint Larges trinken, und am liebsten nicht dabei gestört werden wollen. Doch das Schicksal hat wohl gerade diese beiden ausgesucht, die Welt vor einem fürchterlichen Schicksal zu retten, und so nehmen sie den ungleichen Kampf gegen das reinkarnierte BÖSE auf...
Auch wenn man am Anfang wegen der aneinander gereihten "Episoden" etwas verwirrt ist, muß man doch immer wieder herzlich laut lachen.
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Die Akte Brentford, 1998 (The Brentford Triangle, 1982/1992):
Zweiter Brentford-Roman.
Außerirdische planen die Eroberung der Erde. Als Ausgangspunkt ist das Dörfchen Brentford auserkoren. Doch die Stammgäste des Pubs Fliegender Schwan, Omally und Pooley, machen sich - eher unfreiwillig - daran, ihren Pub, Brentford und die Erde zu retten.
Der Roman besticht durch den wunderbaren kruden englischen Humor, so daß man teilweise beim Lesen laut lachen muß. Man sollte vorher "Der Antipapst" gelesen haben, um die Personen besser kennenzulernen, es ist aber nicht unbedingt nötig. Die Geschichte klingt vielleicht platt und oft gehört, was den Roman aber wirklich einzigartig macht, sind die oft chaotischen zwischenmenschlichen Beziehungen, vor allem die endlosen Reibereien zwischen Omally und Pooley sowie deren abstrusen Zeitvertreibe
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Jenseits von Ealing, 1999 (East Of Ealing, 1984/1992):
Dritter Brentford-Roman.
Völlig abstruse Story um Sherlock Holmes und Merlin, dem Zauberer. Die abgedrehte Geschichte spannt die Zwerchfellmuskeln auf eine harte Zerreissprobe. Allerdings ist sie teilweise wirklich zu chaotisch.
Was aber überhand nimmt, sind die höchst überflüssigen Randbemerkungen eines mitteilungsbedürftigen Übersetzers bzw. Fußnotenschlachten zwischen Lektor und Übersetzer. Allerdings finden das manche Leser auch zum Schmunzeln, was die eine oder andere Leserrezension angeht.
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Kohl des Zorns, 1999 (The Sprouts Of Wrath, 1988/1993):
Vierter Brentford-Roman.
Faszinierend, aber wahr: Brentford hat zugestimmt, sich als Gastgeber für die nächsten Olympischen Spiele zur Verfügung zu stellen. Etwas bösartiges ist jedoch in Brentford im Gange, und es liegt mal wieder an den Stammgästen des Fliegenden Schwans, die Welt zu retten.
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Nostradamus Ate My Hamster, 1997:
Synopsis
"Robert
wants to be a star in the movies. Using his computer he has invented a
system that could put the old stars back on the screen, alongside him. He
has the script and the money, but Hollywood isn't keen. Could the perfect
partnership lie with Ernest Fudgepacker of Fudgepacker's Emporium?"
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Das Kettenlädenmassaker, 1999 (The Brentford Chainstore Massacre, 1998):
Fünfter Brentford-Roman:
Wieder einmal schafft es der Autor, die kleine Gemeinde Brentford zum Austragungsort des letzten Kampfes der Menschheit gegen das BÖSE zu machen. Die mittlerweile liebgewonnenen Antihelden Pooley und Omally, diesmal in überraschend arbeitsintensiver Weise, müssen wieder ihren "Fliegenden Schwan", Brentford und die ganze Welt retten. Für Liebhaber des mittlerweile legenderen Humors Rankins ein Muß, und auch für Neueinwohner des Londoner Vororts ein Grund, in die Brendfort-Triologie (mit vermutlich fünf Teilen) hineinzuschauen.
Abgesehen von dem mal wieder dusseligen Titel ist es ein ungemein witziges Buch. Es zeigt die britischen Pub-Hasadeure Pooley und Omally mal wieder von ihrer arbeitsscheuesten und zugleich liebenswertesten Seite.
Allerdings läßt der Übersetzer Merz sehr zu wünschen übrig und gehört wegen seiner höchst infantilen Anmerkungen manchmal erschlagen.
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Die Armageddon-Trilogie:
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Armageddon - Das Musical, 2000 (Armageddon: The Musical, 1990/91):
Wir haben das Jahr 2050 und die Seifenoper Die Erdlinge hat super intergalaktische Einschaltquoten. Die Verantwortlichen des Alien-TV wissen sehr genau, was die alten Erd-Dramen benötigen, um das Publikum zu fesseln - ein spektakuläres armageddonhaftes Finale.
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Armageddon - Das Menü, 2001 (They Came And Ate Us: Armageddon II, The B-Movie, 1991/92):
Der Roman führt die Abenteuer der Charaktere aus Armageddon - Das Musical fort: Rambo Bloodaxe, Deathblade Eric und Hugo Rune.
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Armageddon 3 - Das Remake, 2001 (The Suburban Book Of The Dead: Armageddon III, The Remake, 1992/93):
Der letzte Teil der Armageddon-Trilogie. Als sich Rex auf der Erde wiederfindet, ein paar Stunden vor dem endgültigen Nuklear-Krieg, beginnen die Dinge ihn wirklich zu verwirren. Kann er die Welt retten, bevor er durch den Repo-Mann atomisiert wird, der sehnsüchtig darauf wartet, seine Bekanntschaft zu machen?
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Cornelius-Murphy-Zyklus:
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Das Buch der Allerletzten Wahrheiten, 1995 (The Book Of Ultimate Truths, 1993):
Erster Cornelius-Murphy Roman:
Cornelius Murphy und sein Freund Tuppe, echte Helden von Schrot und Korn, auf der Jagd nach einem seltsamen Buch, das z.B. die Zusammenhänge zwischen dem Mysterium der Zeit, dem Papst und einer Tasse Tee erklärt.
Rankin schreibt mit manchmal spitzerer Feder als Pratchett, er ist manchmal bösartiger und seine Gags treffen den Leser wie kleine Explosionen. Es muß mal wieder die Welt gerettet werden. Und auch Cornelius Murphy und Tuppe hängen das Ganze nicht gleich an die große Glocke.
Der Bösewicht, den es zu überlisten gilt, heißt Hugo Rune, seines Zeichens Autor des Buches der Allerletzten Wahrheiten.
Er wandelte als Nostradamus über die Erde, als Cagliostro und Rodrigo Borgia. Er konnte eine Sardinenbüchse mit den Zähnen öffnen und alle Werke von gilbert & Sullivan summen.
Ziel der Aktion: die Erbeutung dieses großartigen Schriftwerks, das die Menschheit endlich darüber aufklärt, was eigentlich mit den vielen Kugelschreibern geschieht, die täglich auf Nimmerwiedersehen verschwinden, das klar macht, woher die kleinen Schrauben kommen, die man beim Zerlegen von elektrischen Geräten findet, das nicht der Verkehr für die vielen toten Igel verantwortlich ist und das auch erschreckende Zustände bei der BBC schonungslos aufdeckt. Also das Buch, das der Welt gerade noch gefehlt hat.
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Jäger des verlorenen Parkplatzes, 1995 (Raiders Of The Lost Car Park, 1994):
Zweiter Cornelius-Murphy Roman:
Cornelius Murphy und sein Freund Tuppe haben einen ganz einfachen, schlichtweg genialen Plan: Eindringen in die verbotene Zone, Hugo Rune retten und etwas von den unermeßlichen Schätzen abstauben, dir dort herumliegen! Verbotene Zonen gibt es überall: Zwischenreiche, in denen die Kugelschreiber verschwinden, die man gerade eben noch gehabt hat, in denen Parkplätze zu finden sind, die gerade eben noch frei waren - und in denen diese und andere Schätze gehortet werden von bösen Mächten, Zauberern und Feen.
Am schlimmsten ist ihr König, der noch legendärer ist als Elvis Presley. Um ihn zur Strecke zu bringen, ersinnt Hugo Rune einen gefährlichen Plan: Er will die Könnigin von England während eines Konzertes der weltberühmten Rock-Gruppe GANDHISFÖN entführen. Dabei kommen ihm ausgrechnet Cornelius und Tuppe - und natürlich Prinz Charles - in die Quere...
Anzahl der Gags ist verglichen mit Pratchett und Adams geringer, deren Dramaturgie aber besser. Anfangs normale Situationen steigern sich ins unermessliche und explodieren förmlich im Kopf. Bizarrologen hergehört! Multiphasenwitze an der Tagesordnung.
Ein Muß für alle, die schon immer ahnten, daß es ein verlorenes Bindeglied zwischen Douglas Adams und Robert Anton Wilson gibt.
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Die größte Show jenseits der Welt, 1996 (The Greatest Show Off Earth, 1994):
Dritter Cornelius-Murphy Roman:
Raymond hat Pech gehabt. Zuerst wurde er von einem fliegenden Sternenfisch vom Uranus gekidnappt und dann auch noch als Delikatesse auf dem Venusianischen Exotenmarkt verkauft. Doch nun scheint sein Glück sich zu wenden: Er wird von einem Weltraumzirkus gerettet. Allerdings ist es kein normaler Zirkus, den Professor Merlin da führt und der auf einem viktorianischen Dampfschiff zwischen den Sternen laviert. Seine Artisten vollbringen Kunststücke, die eigentlich nicht vollbracht werden können. Und auch für Raymond hat der Professor einen Job: Er soll die Erde retten (was auch sonst), der man die Luft abzudrehen droht, um sie in ihrem eigenen Müll ersticken zu lassen...
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Der wundersamste Mann, der jemals lebte, 1996 (The Most Amazing Man Who Ever Lived, 1995):
Vierter Cornelius-Murphy Roman:
Norman ist tot, zermanscht von seinem eigenen Vater. Und obwohl sich Norman zu seinem Todeszeitpunkt dämonischen Praktiken hingegeben hat, kommt er in den Himmel, genauer: in die URG, die Universale Reinkarnationsgesellschaft.
Seit Gott beschlossen hat, die Hölle zu schließen, ist der Himmel nämlich ziemlich überfüllt. Bis die geplante Himmelserweiterung fertiggestellt ist, muß die URG fleißig alle schlangestehenden Seelen recyclen.
Doch etwas läuft schief im Himmel: Jemand unterwandert das System und läßt sich stets, mit dem gesamten Wissen in den eigenen Körper preinkarnieren. Es ist niemand anders als Hugo Rune, der wundersamste Mann, der jemals lebte, und er hat ganz eigene Pläne mit all den hilflosen Seelen - der Toten und der Lebenden. Nur Norman, Cornelius Murphy und sein zwergenhafter Freund Tuppe können ihn vielleicht noch aufhalten...
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Andere Romane:
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Der Garten der unirdischen Lüste, 1997 (The Garden Of Unearthly Delights, 1995):
Endlich läßt die Erde Wissenschaft und Vernunft hinter sich und fällt zurück ins Reich der Mythen, Legenden und Zauberer. Held Maxwell muß sich in einer neuen Welt zurechtfinden, was ihm so schwerer fällt, da ihm ein böser Magier die Seele klaut. Und Maxwell soll sie erst zurückerhalten, wenn er die wunderschöne goldene Androidin Ewavatt gefunden hat. Eine knifflige Queste, und so schlägt sich Maxwell fortan mit renitenten Rittern, kaotischen Kricketspielern und heißblütigen Hütern heiliger Haltestellen herum. Gott sei Dank wirkt im neuen Zeitalter das Prinzip der perkussiven Perlokution: Schläge auf den Hinterkopf fördern das Denkvermögen. Maxwell hat's nötig...
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A Dog Called Demolition, 1996:
Danny ist nicht mehr länger traurig und alleine, denn Danny ist jetzt "Die Stimme", die Stimme eines imaginären Hundes, der auf den Namen Zerstörung hört. Der Hund gibt ihm Anweisung, was zu tun ist, z.B. wie er den Strichcode-Leser im Laden justiert, so daß er lesen kann, was andere denken. Bald kann Danny anderen seinen Willen aufzwingen und fürchtet keinen Menschen mehr...
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Sprout Mask Replica, 1997:
Sein Ur-Urgroßvater starb im Krieg am Little Big Horn, nachdem er rausging, um herauszufinden, was den Lärm verursachte. Sein Großvater sprach nur in Reimen, sein Vater praktizierte Körper-Modifizierungen. Und dann er - er war der Seltsame. Das Leitmotiv des Sprößlings durchzieht die ganzen Familien-Erinnerungen.
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Der Tanz der Voodoo-Tasche, Oktober 2002 (The Dance Of The Voodoo Handbag, 1998):
Die Geschichte von Billy, dessen Großmutter ihm eine Voodoo-Handtasche hinterließ, nachdem er seine Seele der Wissenschaft verschrieben hatte. Die Geschichten, die sie erzählt, werden Billys Leben für immer verändern, und das Leben vieler anderer ebenso.
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Apocalypso, 2002 (Apocalypso, 1998):
Wirres Zeug? Wirres Zeug! Das ist zumindest der Eindruck, den Apocalypso auf den ersten Blick erweckt. Bei beharrlicherer Lektüre muss man allerdings feststellen, dass Robert Rankin durchaus eine Absicht verfolgt.
Er will seine Leser in den Wahnsinn treiben! Mittels einer nicht enden
wollenden Flut absurder Situation und noch absurderer Dialoge und einer
Handlung, die jedem Autor von Groschenheften zur Ehre gereicht hätte.
Hauptfigur ist ein gewisser Porrig, ein Bewohner des fiktiven Städchens
Brentford, wo Rankin seine Romane mit Vorliebe ansiedelt. Porrig ist
Comiczeichner oder würde es zumindest gerne werden. Aber für seine
Bildergeschichten mit Titeln wie "Die 7 Abenteuer von Johnny Ausländer und
seinem Hund Dildo" konnte er bisher einfach noch keinen Verlag begeistern.
Außerdem hasst ihn seine Nachbarin so sehr, dass sie in seinem Garten
Stolperdraht auslegt. Dass dabei der Milchmann auf der Strecke bleibt, ist
nur eine von zahllosen Nebensächlichkeiten, die Porrig zu ignorieren
gelernt hat.
So richtig in Fahrt kommt die Story, als Porrig einen waschechten
Planeten erbt. Oder handelt es sich bei Alpha 17 doch nur um den Buchladen
seines verstorbenen Onkels? Damit nicht genug, lauert in einem
abgestürzten UFO ein gefährliches Wesen, und nur Porrig kann die Erde schützen!
Schon klar, dass die Chancen unseres Planeten denkbar schlecht
stehen.
Robert Rankin scheint sich in frühester Jugend eine Überdosis Monthy
Python angetan zu haben. Mit den Folgen hat er heute noch zu kämpfen: Die
Handlung von Apocalypso schlägt ununterbrochen Kapriolen und ein
Witz jagt den anderen, immer hart an der Grenze zur Geschmacklosigkeit.
Bei aller Absurdität kann man sich jedoch des Gefühls nicht erwehren, dass diese Art von Satire unserer Wirklichkeit durchaus angemessen ist. Porrigs
Welt ist die unsere! Und das ist dann nicht mehr komisch, sondern ziemlich
beängstigend. (Rezension Felix Darwin bei Amazon.de)
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Snuff Fiction, 1999:
Noch kein Beschreibungstext
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Sex And Drugs And Sausage Rolls, 1999:
Beschreibungstext aus Amazon.de:
"This is the anarchic comedy of one man who realizes his secret ambition to get into the music industry - managing a band called Gandhi's Hairdryer, but he's soon to find out something very odd about the band - something other-worldly."
Eine Rezension eines Lesers bei Amazon.de:
Leser von Robert Rankins Romanen sind ja einiges gewöhnt:
Handlungsstränge, die sich keinen Deut um Plausibilität scheren; Figuren,
die mit den bittersten Zoten um sich werfen; und einen Autor, der keine -
aber auch gar keine - gemachte Bemerkung vergisst, sondern am Ende alle Handlungsstränge zusammenführt. Wie durchgeknallt sie auch sein mögen. Und
das sind sie. Immer. Auch hier!
John Omally und Jim Pooley, Rankins Lieblings"helden", haben ein neues
Steckenpferd gefunden: Sie wollen eine Band managen. "Ghandi`s Hairdryer"
ist die angesagteste Gruppe der Stadt und steht kurz davor, berühmt zu
werden. Die Stimme ihrer Leadsängerin kann Menschen heilen.
Alles scheint diesmal gut zu gehen im lieblichen Brentford, wenn da
nicht diese seltsamen Jungs in den schwarzen T-Shirts wären, die irgendwie
die Geschichte zu verändern scheinen. Oder ist es normal, dass Elvis und
John Lennon noch leben, aber die Queen tot ist?
"Sex, drugs and sausage rolls" ist gewohnter Wahnsinn aus dem Hause
Rankin. Für seine Fans absolut unverzichtbar, für Neueinsteiger vielleicht
der Einstieg in ein großes Abenteuer.
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Waiting For Godalming, 2001:
Aus dem Beschreibungstext bei Amazon.de:
"Robert
Rankin's wondrously oddball fantasies have caused addicted readers' heads
to spontaneously explode on five separate continents, most of them in
Brentford. Some call him the Terry Pratchett of seedy suburbia, but only
if they want a punch in the chops...
Waiting for Godalming reports the greatest case of private eye
Lazlo Woodbine, hired to investigate God's murder and the suspicious fact
that Earth was inherited not by the meek but by God's other son
Colin--edited out of the Bible when Jesus got full artistic control.
Woodbine is strong on gunplay, dark alleys, rooftop confrontations and
talking bizarre drivel in bars, but one worries about the Holy Guardian
Sprout called Barry living inside his head.
Meanwhile, light-fingered Icarus Smith discovers the "Red Head" reality
pills that reveal the disguised demons among us for the awful, scaly,
insect-mouthed horrors that they are. Meanwhile, Prof. Bruce Partington's
"spectremeter" device raises ghosts but can't make them go away again.
Meanwhile, conspiracy theorists will shiver to the dread Ministry of
Serendipity hidden under Mornington Crescent station, and its awful uses
for barbers' chairs.
As Rankin's anarchic storylines go, this is unusually sober and
logical. There's a flood of running gags, self-referential japes, author
interjections, allusions to a million Sherlock Holmes titles, and deranged
one-liners like this architectural description of Wisteria Lodge:
To the original Georgian pile had been added a Victorian
bubo, an Edwardian boil and a nineteen-thirties cyst.
Full of inspired silliness throughout, this is Rankin in good form."
(David Langford, Amazon.co.uk)
Synopsis:
"God's
other son, Colin, who was edited out of the Bible when Jesus got artistic
control, is a bit pissed off. Well wouldn't you be, with your brother
stealing the lime-light like that? But now God's been murdered, and
there's no way Colin's gonna let the meek inherit the Earth. He's in charge now."
Ein Leser schreibt bei Amazon.de:
"Gott ist tot. Er
liegt erschossen in einer schmuddeligen Gasse hinter einer schmuddeligen
Bar. Die Frage lautet nun, warum. Oder, viel wichtiger: Wer erbt die Erde?
Vielleicht ja seine Frau Eartha, nach der er das olle Ding schließlich
benannt hat. Oder eins seiner drei Kinder: Jesus, Christeen und Colin.
Letzterer übrigens das einzig eheliche.
Mit dieser Frage muss sich Lazlo Woodbine (bekannt aus "Voodo Handbag")
befassen, denn wer sollte diesen Fall lösen können, wenn nicht der
weltbeste Privatdetektiv? Wer? Nun ja, vielleicht Ikarus Smith, der
behauptet Lazlos Bruder zu sein. Oder Barry, der Zeitkohl, der sich als
körperloser Schutzengel in Lazlos Kopf eingenistet hat. Oder so.
Auf jeden Fall muss Woodbine mal wieder ran. Sein allem Anschein nach
letzter Fall verlangt alles von ihm. Und Rankin gibt, auf verhältnismäßig
wenig Seiten, ebenfalls alles. Wenn auch alles schon mal da war."
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Web Site Story, April 2003 (Web Site Story, 01.01/01.09.2002):
Aus dem Beschreibungstext bei Amazon.de:
Robert
Rankin claims he's invented a whole new literary genre, "Far-Fetched
Fiction", and his latest novel Web Site Story certainly fits the
description. Again science fiction, fantasy and low comedy collide in that
most mythic region of the Rankin cosmology, Brentford.
The eternal city has many aspects, each dafter than the last. This time
it's joy, joy, happy joy in utopian 2022 Brentford, transformed by the
teachings of Hugo Rune (The Most Amazing Man Who Ever Lived) and
advanced but nevertheless deeply silly holistic footgear. Every Eden has a serpent, though, and the sinister Mute Corp computers which have replaced
PCs can give you the real Millennium Bug:
The Black Death was spread by rats.
But this plague will be spread by a mouse.
The computer mouse.
Symptoms include amnesia--bringing a Brentford Magical History bus tour
to a most peculiar end--and then disappearance. Can this be the Rapture,
with virtuous Brentfordians translated bodily to heaven in the world's
last days? Or can it be (for Rankin is having fun with slippery realities
like Philip K Dick's) that the world has already ended?
Incredibly sexy girl investigator Kelly, master of the deadly art of
Dimac, brushes off various males panting after her body as she penetrates
the suburb's unlikely cyber secrets. Suitably off-the-wall set pieces
follow, the most farcical being a pub poetry night that turns into a colossal punch-up. Zippy one-liners abound, and terrible old jokes stagger
zombie-like from their graves--not to mention the running gags. (All
together now: "I told you not to mention the running gags!") Very
indescribable, very Rankin."
(David Langford, Amazon.co.uk)
Kurzbeschreibung
Man hielt ihn für bloße Panikmache, den Millenniumbazillus,
doch er ist real. Es handelt sich um einen Computervirus, der sich über
die Maus auf den Menschen überträgt. Wie Sie sich davor schützen können?
Na, am besten, indem sie Ferien in Brentford, dem Paradies an der Themse machen. Informieren Sie sich doch gleich auf der Website von Brentfordland!
Synopsis
"They wrote
it off as a scare story. The Millennium Bug, the non-event of the 20th
century. But they were wrong, because the bug was real. Is real. It's a
computer virus and it's about to make the deadly species crossover from
machine to mankind."
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The Fandom Of The Operator, 01.11.2001 / 01.04.2002:
Aus dem Beschreibungstext bei Amazon.de:
"Another deranged performance from Robert Rankin: The Fandom
of the Operator mixes surreal silliness, ghastly old jokes and a vein
of apocalyptic bleakness, as in his previous novel Web Site Story.
Young hero or anti-hero Gary Cheese grows up in a warped 1950s
Brentford with two main interests: death, and the Lazlo Woodbine
private-eye novels (see Waiting for Godalming) by PP Penrose. When
this revered author dies, it's only logical that Gary and his bestest
friend Dave should plan to crash the wake and reanimate him with voodoo.
Black comedy follows, with highly uncomic results.
Years later, Gary at 22 has a dead-end telecomms job of stupefying
tedium. He waits for a light to come on, and turns it off. That's all.
This work is implausibly connected to the FLATLINE project--phone contact
with the afterlife. The dead can reveal bizarre and terrible secrets, but meanwhile there's a lot Gary hasn't been telling us about his own history.
Just how many people has he killed? Or was it actually him?
The mixture includes a barman who senses customers' True Names ("If it
isn't the Honourable Valdec Firesword, Archduke of Alpha
Centuri"),unlikely celebrity parties, car chases, copious and disgusting
zombie sex, alien mind control, yet another secret base under Mornington
Crescent tubestation, an ever-growing body count, and so many onion-layers
of conspiracy and secret masters as to produce an effect of cosmic,
transcendent pointlessness. Eat your heart out, Philip K Dick.
Robert Rankin is uniquely off-the-wall, unparalleled in his
eccentricity: there's no other comic fantasy author like him. Thank
heavens for that."
(David Langford, Amazon.co.uk)
Kurzbeschreibung
Gary Cheese is twenty-two years of age. His hobbies include
music, girls, TV and the detective novels of the legendary P.P. Penrose.
And attempting to reanimate the dead. He hasn't been having much luck with
the last one so far. But now Gary's got this new job in the telecommunications industry. And, according to this rumour he's heard,
there exists certain technology that can actually let you speak to the
dead...
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Warten auf Oho, 2003:
Noch nicht erschienen.
320 Seiten, Lübbe-Verlag.
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